Im Notfall immer: 112

Brandschutzaufklärung

Ob bei Feuer, einem Unfall oder anderer Notlage: Deutschlands Feuerwehr-Notruf 112 ist der einheitliche und direkte Draht zu schneller Hilfe. Und das sogar in ganz Europa, denn: Die Telefonnummer 112 ist mittlerweile in 34 europäischen Staaten die einheitliche Nummer in Notfällen. Auch in allen Handynetzen verbindet 112 mit der zuständigen Notrufzentrale. Deshalb wurde im Jahr 2004 durch das Bundesinnenministerium und dem Deutschen Feuerwehrverband (DFV) die Aufklärungskampagne "Notruf europaweit: 112" ins Leben gerufen.

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Rund 600 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Bränden, die Mehrheit davon in Privathaushalten. Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit: Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus. Ohne vorsorgende Maßnahmen wie Rauchmelder führen diese zur Katastrophe. 95% der Brandtoten sterben nicht in den Flammen, sondern fallen den giftigen, geruchlosen Rauchgasen zum Opfer, die während der Schwelbrandphase entstehen: Kohlenmonoxid und Kohlendioxid. Schon wenige Lungenfüllungen davon sind tödlich.

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Die meisten Unfälle passieren im Haushalt. Daher ist in Sachen Brandschutz im eigenen Heim auch besonders viel Vorsicht geboten. Ob offenes Feuer durch Kerzenlicht in der Adventszeit, elektronische Geräte oder die Feuerwerkskörper in der Silvesternacht - die Gefahren eines Wohnungsbrandes oder einer Gefährdung der Bewohner sind allgegenwärtig. Zur Vorbeugung hat Ihre Feuerwehr Ihnen daher ein paar Tipps zusammengestellt, die Sie vor allem sicher durch die "brandgefährlichsten" Zeiten des Jahres führen sollen: Durch die Adventszeit und den Jahreswechsel

mehr lesen: Gefahren im Haushalt

In den vergangenen Jahren hat die Anzahl der so genannten Brauchtumsfeuer zu Ostern und anlässlich des Martinstages stetig zugenommen. Gleichzeitig haben bisherige Messergebnisse zur Feinstaubbelastung in Städten den negativen Einfluss dieser Brauchtumsfeuer auf die Feinstaubkonzentration belegt. Aus diesem Grunde soll das Abbrennen auf Brauchtum beruhender Feuer (Osterfeuer / Martinsfeuer) im Stadtgebiet Gelsenkirchen nun durch Neufassung des § 15 Abs. 2 der OBVO GE so geregelt werden, dass auf der einen Seite die Anzahl der Feuer deutlich gesenkt werden kann und auf der anderen Seite die Pflege des Brauchtums weiterhin erhalten bleibt.

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